Gesundheit aus der Natur

Die Menschen unserer Zeit wissen meist nur sehr wenig über die heilenden Kräfte der Natur. Sie bietet unzählige rein natürliche Wege um Krankheiten und kleinere Leiden zu lindern oder zu heilen. Wir von Neuner’s haben hier für Sie verschiedene Tipps und Ratschläge, aus der reichen Erfahrung des Naturheilers Hans Neuner zusammengestellt, um Erkrankungen zu verstehen und den Körper mit natürlicher Unterstützung wieder in Einklang zu bringen. Entdecken Sie die Kraft der größten Apotheke der Welt – der Natur.

Die Veranlagung zu Steinbildungen der Nieren ist vererbbar .Vor allem sind es Ernährungsgewohnheiten, die weitergegeben werden. Das beste Mittel, die Bildung von Nierensteinen zu verhindern, ist eine entsprechende Ernährung. Lange Zeit hindurch waren in allen Nierendiätvorschriften Salz und Pfeffer strengstens verpönt, doch Salz und Pfeffer regen die Blutzirkulation der Nebennieren ungemein an. Dadurch kommt es zu einer wesentlich besseren Durchblutung und damit verbundenen Ausscheidung von Schadstoffen. Außerdem wird durch Salz und Pfeffer das Durstgefühl vermehrt. Die daraus resultierende gesteigerte Getränkeaufnahme vergrößert den Flüssigkeitsdurchlauf durch die Niere, was eine verstärkte Ausschwemmung von Uraten, Oxalaten und ähnlichem zur Folge hat. Ehe es zu Grieß- und Steinbildungen kommen kann, werden die Baustoffe bereits aus dem Körper ausgeschwemmt.

 

Nierensteine bestehen entweder aus Uraten oder Oxalaten. Daher muss bei der individuellen Diätzusammenstellung auf diesen Umstand Rücksicht genommen werden. Hat sich in der Niere ein Stein gebildet, so versucht der Organismus, diesen wieder loszuwerden. Falls der Stein nicht schon zu groß ist, gelangt er durch den Harnleiter in die Blase und wird von dort ausgeschwemmt. Es kommt jedoch häufig vor, dass der Stein, besonders wenn es sich um Oxalatsteine handelt, die eine eckige Form haben, im Harnleiter stecken bleibt. Der Urin kann dann nicht mehr oder nur stark vermindert abfließen, und es kommt zu Harnstauungen in der Niere. Dadurch werden dann Nierenkoliken ausgelöst. Vielfach wird der Stein dann operativ entfernt, was aber unter Umständen langwierige Infektionen der Harnwege zur Folge haben kann. Ehe man sich daher zur Operation entschließt, sollte unbedingt ein zwar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel versucht werden: Man begibt sich auf einen Berg, trinkt dort mindestens 2 Liter Tee und läuft dann den Berg hinunter. In sehr vielen Fällen wird man ohne Stein im Tal ankommen! Ähnliche Wirkung wird durch Motorradfahren über unwegsames Gelände erzielt.

 

Erste Pflicht für Menschen, die an Erkrankungen der Niere zu leiden haben, ist reichliches Trinken. Man sollte mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen, um die Spülung der Nieren zu gewährleisten. Wichtig ist auch viel Bewegung, Laufen, Hüpfen, Springen, Turnen und dergleichen mehr. Bei der Ernährung sollen vor allem Spinat, Tomaten, Spargel, Rhabarber, geräucherte Fische, geräucherte Fleisch- und Wurstwaren, hartgekochte Eier, Topfen und Apfel vermieden werden. Die Kost soll reichlich pflanzliche Mineralsalze enthalten. Zu empfehlen sind Blattgemüse, Stangengemüse, Wurzelgemüse und Sauermilch. Wichtig bei Nierenerkrankungen aller Art sind die Kräuter Thymian, Haferstroh, Süßholz, Johanniskraut, Schachtelhalmkraut, Goldraute, Birkenblätter, Spitzwegerich, Schafgarbe, Ehrenpreis und Wacholderbeeren. Als äußerst wirkungsvoll zum Ausschwemmen und Auflösen von Nierensteinen erwiesen sich immer wieder Wacholderbeeren.