Wie neugeboren durch Heilfasten

Was ist Heilfasten? Wie wird es gemacht? Warum ist es so gesund?

Fasten - was ist das?

Jeder kennt es oder glaubt es zu kennen, aber dennoch herrscht darüber große Verwirrung, ja sogar Unwissenheit. Fasten - so lautet die weitverbreitete Meinung - heißt Nichtessen und Nichtessen bedeutet hungern. Völlig falsch! Fasten ist nicht hungern. Wer hungert fastet nicht. Und wer einige Tage nichts isst, verhungert nicht gleich. Aber vielleicht hat sich dem Menschen allzu sehr die Geschichte von jenem Kasper eingeprägt, der absolut seine Suppe nicht essen wollte: der wog am zweiten Tag nur noch ein Lot, am dritten Tage war er tot. Wie falsch! Der Weg zum Verhungern ist glücklicherweise sehr weit. Erst wenn 40 % des anfänglichen Körpergewichts eingeschmolzen sind, nähert sich der Hungertod. Aber das hat mit Fasten nichts zu tun.
Fasten soll auch keine schwere Entbehrung bedeuten. Es ist auch keine Schwärmerei von Sektierern und Außenseitern. Ebenso wenig gehört es religionsbezogen betrachtet, obwohl gerade alle großen Religionen den Fastenregeln einen hervorragenden Platz einräumen.
Was also ist Fasten? Fasten heißt: Leben aus körpereigenen Nahrungsdepots. Es ist eine vollkommen naturgemäße Form des Daseins und somit eine Verhaltensweise selbständiger Menschen, die sich frei entscheiden können. Fasten ist die beste Gelegenheit, gesund und in Form zu bleiben oder es wieder werden zu können. Die Voraussetzungen dazu sind: Aufgeschlossenheit, Bereitschaft und froher Wille, einen besonderen Weg zu gehen und der Entschluss, die freiwillige Nahrungskarenz freudig durchzuhalten.

Zur Geschichte 

Ärzte aller Jahrhunderte schätzten die Heilkraft des Fastens. Die Priesterärzte des Altertums haben ihr Frühlingsfasten durchgeführt und angeordnet, denn besonders zu dieser Jahreszeit ist die große Fastenzeit auch in der Natur. Die Wintervorräte sind aufgebraucht, noch gibt es nichts zu ernten, aber unaufhaltsam steigt die Sonne höher. Der Schnee schmilzt und allmählich sprießen die Kräuterlein, die zur gegebenen Zeit zur Nahrung werden. Wie für die Tiere, so war auch einst für den Menschen die angeborene Fähigkeit, gespeicherte Nahrungsenergien zu nutzen, eine biologische Notwendigkeit, um zu überleben. Ganze Völker wären ohne diese Fähigkeit ausgestorben! Doch auch bei extrem langem Nahrungsentzug stirbt man nicht unbedingt. So kamen auch unsere Vorfahren im Frühling nicht krank und verfallen aus ihren Hütten und Höhlen, sondern geläutert an Leib und Seele, entwässert, entschlackt. Zwar beinmager, aber kerngesund. Sie hatten ihre alljährliche, natürliche Fastenzeit hinter sich und waren nun bereit für die immer wiederkehrende große Auferstehung.
Vor diesem Hintergrund sind wohl auch die Wurzeln des religiösen Fastens zu sehen: der Mensch dankt Gott für die Tatsache des Überlebens und erlebt somit das Fasten zum Weg der inneren Ordnung und Erneuerung. Moses, Christus, Buddha und Mohammed haben alle in langen, freiwilligen Fastenzeiten zu den Grundordnungen des Daseins gefunden. Zwar gilt die bei den alten Indern übliche Fastenperiode von 30 Tagen bei uns als Legende, doch weiß man aus der Bibel, dass Moses auf dem Berg Horeb 40 Tage gefastet hat und auch Jesus zum 40-tägigen Fasten in der Wüste war. Erfahrene Fastenärzte können bezeugen, dass eine 40-tägige Fastenkur auch heutzutage keine Ungeheuerlichkeit ist. Sie werden nun fragen: Warum das? Was bezweckt man mit einer solchen geradezu exzessiven Nahrungskarenz?
Dazu sollte man wissen, dass das Fasten von der Natur nicht nur als allgemeine Reinigung und als meisterliches Mittel zur vorbeugenden Gesundheitspflege angewandt wird, sondern dass die erstaunlichen Heilwirkungen des Fastens über das Entlasten, Entwässern, Entsalzen und Entgiften des Körpers hinaus auch Seele und Geist läutert und befreit. Fastet und betet - war das alttestamentarische Gebot. Das natürlich zu einer Zeit, da man das Fasten noch nicht ausschließlich als kosmetisches Hilfsmittel betrachtete, um die Gewänder wieder passend zu machen, die aufgrund unkontrollierter Essgelüste nicht mehr über die aus allen Fugen geratene Figur zu stülpen waren. Nun, die ordnende Hand des Fastens reguliert ja nicht nur das Übergewicht, sondern es werden mit dem Abbau von geschädigten, giftbeladenen, überalterten Zellen Krankheitsstoffe ausgeschieden, und darüber hinaus werden Geist und Seele befreit! Der große Arzt des Altertums, Galenus (131 n.Chr.) sagt: > Die Seele wird durch zuviel Blut und Fett erstickt und ist dann nicht fähig, göttliche und himmlische Dinge einzusehen und zu verarbeiten. <
Aber man muss das Fasten ja nicht unbedingt von der geistig-spirituellen Seite betrachten. Seine Heilkraft wird am ehesten im Körperlichen sichtbar. Zwar sind zur Heilung schwerer, chronischer Krankheiten lange Fastenzeiten nötig, manchmal bis zu 40 Tagen und länger und das über schwere Fastenkrisen hinweg. Oft muss sogar mehrmals gefastet werden, bis man über diesen > königlichen Weg < zum Erfolg kommt. Doch sind auch kurze Fastenzeiten durchaus nicht sinnlos! Jede Nahrungskarenz entschlackt, denn sie gibt dem Körper die Gelegenheit, sich seiner Arbeit zuzuwenden, zu der er nicht kommt, wenn er sich der Verdauung zu widmen hat - dem „Hausputz“. 

Der Hausputz

Hier wird dann der Sinn des Fastens deutlich. Die Verdauung gibt nämlich nicht unmittelbar Kraft, sie kostet zunächst mal welche. Sie beansprucht viele Organe zur Aufnahme und Umsetzung der Nährstoffe, zur Ausscheidung der Rückstände und Schlacken und der Gifte. Führen wir aber eine Zeitlang keine Nahrung zu, so kann sich der Körper voll und ganz auf die liegengebliebenen Arbeiten konzentrieren und den großen Putz vornehmen, kann sich der Heilung von Schäden und der Überwindung von Krankheiten widmen. Der überlastete, verschleimte und verschlackte Kulturmensch, der tagaus tagein Unmengen von Giftstoffen aus Umwelt und Nahrung ausgesetzt ist, sollte seinem überforderten Körper häufiger die Chance geben, sich von dem im Bindegewebe abgelagerten Unrat zu befreien. Schließlich reinigt man ja auch einen verrosten Ofen, wenn man wieder eine ordentliche Verbrennung darin haben will. Unsere übliche Nahrung ist entwertet und mit störendem Durcheinander vermischt, dazu kommen Genussgifte mannigfaltiger Art und das alles bildet schließlich faulige Rückstände, Toxine, die sich durch üblen Mundgeruch, entsprechende Darmentleerungen, Hautausschläge, Fußschweiß und sogar durch nervliche Irritationen unangenehm bemerkbar machen. Der Körper bemüht sich zwar ständig, diese Gifte auszuscheiden, doch kommt er nicht nach. Deshalb gebe man ihm die Möglichkeit - durch Fasten.
Was geschieht nun wirklich dabei. Im Körpergewebe, besonders im lockeren Bindegewebe, das sozusagen der Abfalleimer des Stoffwechsels ist, wo die überschüssigen, umgebildeten, arteigenen Endstoffe der Verdauung abgelagert werden, wird aufgeräumt. Kommt nämlich keine Nahrung herein, greift der Körper auf die angelegten Depots zurück und scheidet zugleich die abgelagerten Schlacken aus, die dort schlummern. Da kommt er dann auch dazu, Krankheitskeime, Kleinlebewesen, Erzeugnisse mangelhaften Stoffwechsels (z.B. die gichterzeugende Harnsäure) und auch all die anderen überflüssigen, entbehrlichen und krankmachenden Stoffe abzubauen und auszuscheiden.
Allerdings braucht er zu dieser Schwerarbeit der Ausscheidung unsere Unterstützung! Es ist wohl verständlich, dass der Organismus mit den beim Fasten anfallenden Mengen von Stoffwechselschlacken, Giften und Krankheitskeimen unmöglich alleine fertig werden kann. Hier muss nachgeholfen werden und zwar ebenso kräftig wie sinnvoll. Die bewährtest Methode zum Ausschwemmen ist das Teetrinken. Damit wird nicht nur die Dränage gewährleistet, man kann auch zusätzlich durch wohlüberlegte Auswahl der verschiedenen Kräutertees dem Körper eine Hilfe geben, kann seine Organe durch diese speziellen Kräutertees bei ihrer Funktion gezielt unterstützen, und nicht zuletzt sogar den Appetit zügeln. Hier sind wir an einem Punkt angelangt, der zu besprechen von besonderer Bedeutung ist: 

Das Kurzfasten.

Wie aus dem bisher Gesagten schon hervorgeht, muss man nicht unbedingt an ein mehrere Wochen dauerndes Fasten denken. Das sollte ohnehin nur unter Führung eines Fastenarztes oder eines im Fasten geübten Heilkundigen durchgeführt werden. Aber auch Fastenperioden von einigen Tagen, ja sogar von einem einzigen Tag, bringen Erfolge. Natürlich kann man, wenn man nur einen einzigen Tag die Nahrung einstellt, nicht gleich damit rechnen, von einer schweren Krankheit befreit zu werden. Aber im Zeitraum von einer Woche ist schon sehr viel zu erreichen - zumindest eine ansehnliche Gewichtsreduktion. Es sei an das Sprichwort erinnert: Wird der Bauch entschlackt und enger, lebt sich’s leichter, schöner, länger. Warum dem so ist, wurde ja eingehend erklärt.
Also: Fasten und Ausschwemmen heißt die Parole. Zu diesem Zweck wurde das Vorteilspaket Große Teekur von Neuner’s zusammengestellt.
Gedacht ist dabei in erster Linie an eine Fastenzeit von einer Woche. Die kann gefahrlos von jedermann der gesund ist, durchgeführt werden. Für den Einstieg in ein Erstfasten von sieben Tagen ideal und Sie brauchen dafür nicht mehr als ein bisschen Neugierde, etwas Entdeckermut - und die Produkte aus Neuner’s Großer Teekur. Jeder, der sich für gesund und leistungsfähig hält, der sich zutraut, Disziplin zu wahren - auch alte Menschen, Jugendliche und Behinderte - dürfen fasten, wenn ihr Körper normal funktioniert. Am besten fastet es sich natürlich zu zweit oder in der Gruppe. Da hat man Unterstützung von Schicksalsgenossen. Fastet man alleine, sollte man seinen lieben Mitmenschen gar nichts davon sagen. Plötzlich fühlen sich nämlich alle verpflichtet, dem vermeintlichen Hungernden dreinzureden, sei es aus echter Besorgnis, aus Besserwisserei oder gar aus Gemeinheit. (Letzteres weil man selber nicht in der Lage ist, den Entschluss zur Nahrungskarenz zu fassen.)
Und so wird’s gemacht: Man sucht sich eine günstige Zeit heraus - wenn möglich bei abnehmendem Mond - und bereitet sich >seelisch und moralisch< aufs Fasten vor. Sie sollten sich darauf freuen! Dann besorgen Sie sich Neuner’s Große Teekur, denn sie ist ganz auf die Bedürfnisse des Fastenden abgestimmt. Am Tag vor dem Fastenbeginn sollte man schon beginnen, mit einem leichten Abführmittel - am besten mit Neuner’s Tradition Kräutertee „Nr. 14- fördert die Verdauung“, einem Einlauf oder mit Glaubersalz - den Darm zu reinigen.
Reinigen ist wichtig, denn alter Ballast muss raus! Wie es dann weitergeht, ersehen Sie aus dem angeführten Schema. Dann sollte überhaupt nichts mehr gegessen werden, selbst der kleinste Bissen - und sei es nur ein bisschen Obst - regt die Magennerven an und es wird ein ewiger Kampf gegen den Hunger. Die Parole heißt: absolut nichts mehr zu sich nehmen, außer Flüssigkeit (keine Säfte) nur noch Tee und Wasser. Sie sollten nicht weniger als 1,5 Liter am besten 2-3 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen. Außerdem ist es ratsam, täglich zu duschen, häufig die Wäsche zu wechseln, den Mund und die Zähne öfter zu reinigen und sich viel an der frischen Luft zu bewegen, denn erstens scheidet der Körper Fäulnisgifte aus, zweitens benötigt er besonders viel Sauerstoff zur Entgiftung. Ansonsten geht das Leben seinen gewohnten Gang. Weil es durchaus möglich ist, dass schon in den ersten Tagen gewisse >Fastenkrisen< auftreten, sollten Sie darauf vorbereitet sein und nicht nervös werden, wenn Sie mal ein bisschen schwindelig werden oder wenn es irgendwo zu kneifen beginnt. Das kommt von den freigesetzten Giften, die im Blut zu kreisen beginnen, bis sie ausgeschieden werden. Es dauert gewöhnlich nicht sehr lange, dann ist es vorbei und Wohlbefinden stellt sich ein.
Mit einem Teelöffel Honig können Sie einen Schwächeanfall überwinden, da er sofort ins Blut übergeht und neue Energie schafft, ohne die Magensäfte anzuregen. Dies gilt besonders für Menschen mit labilem Kreislauf bzw. niedrigem Blutdruck.
Alkohol ist während dieser Zeit verboten und auch das Rauchen sollte zumindest stark eingeschränkt werden. Übrigens ist eine kleine Fastenkur die beste Gelegenheit, diese üble Angewohnheit ganz einzustellen.
Am 8. Tag geht man über eine kleine Kost wieder zur gewohnten Nahrung über. Dazu noch ein Wort - vergessen Sie das Kauen nicht. Von Kindheit an wurde uns gesagt: Gut gekaut ist halb verdaut, nur richtet sich leider niemand danach. Es gäbe halb soviel Ärger mit der Verdauung, würden die Menschen besser kauen. Sie werden das Wohlbefinden, das Sie aus einer siebentägigen Fastenzeit nehmen, weitaus länger genießen können, wenn Sie in Zukunft besser kauen. Und auch die Gewichtsreduktion wird viel länger anhalten! 

Vorschlag für 3-Tage-Fasten

 1. Tag2. Tag3. Tag

morgens

Nr. 2

Nr. 4

Nr. 2

vormittags

Nr. 4

Nr. 9

Nr. 4

mittags

Nr. 17

Nr. 17

Nr. 17

nachmittags

Nr. 25

Nr. 25

Nr. 9

abends

Nr. 1

Nr. 1

Nr. 1

Vorschlag für 1-Tage-Fasten
Wählen Sie hierfür eine Kombination aus dem Vorschlag für das 3-Tage-Fasten.

Vorschlag für 7-Tage-Fasten
Nehmen Sie hierfür den Vorschlag für das 3 Tage- Fasten als Basis und fahren Sie in dieser Art fort. Beachten Sie dabei grundsätzlich, dass Sie die Neuner’s Tradition Kräutertees „Nr. 9- beruhigend für den Magen“ und „Nr. 17- unterstützt die Leber“ nicht morgens, sondern vormittags, mittags oder nachmittags, Tradition Kräutertee „Nr. 1- beruhigend für Herz und Nerven“ wegen seiner beruhigenden Wirkung nur abends trinken.
Ansonsten sind diese Vorschläge nicht als starres Schema zu betrachten, es kann selbstverständlich variiert werden. Trinken Sie von den Genusstees Neuner’s Haustee oder den vielen verschiedenen BIO Kräutertess wie Neuner’s Entschlackung BIO, Balance Aktiv BIO, Magenwohl BIO, Mate grün BIO oder auch Ingwer Kurkuma BIO zwischendurch täglich mindestens 2-3 Liter. Dies unterstützt zusätzlich das Ausschwemmen der durch die Tradition Kräutertees gelösten Stoffe aus dem Körper. Den Genusstees eventuell Honig beigeben (ratsam bei Kreislaufproblemen) - nicht mit Zucker süßen.
Achten Sie bitte auch auf die Stuhlentleerung. Notfalls mit Neuner’s Kräutertee Tradition Kräutertee „Nr. 14- fördert die Verdauung“ und Einläufen, nachhelfen. Chemische Abführmittel sollten nicht verwendet werden, da diese weder von der Niere noch der Galle gut vertragen werden.
Fahren Sie nach Beendigung Ihrer Kurtage fort mit dem Teetrinken. So z.B. im täglichen Wechsel der verschiedenen Tees oder trinken Sie täglich Ihre 3-5 Tradition Kräutertees weiter neben Ihrer vernünftigen Ernährung. Auch sollten Sie das generelle Trinken von bis zu 2-3 Litern gesundem Genusstee fortsetzen um das gute Gefühl im Körper und die gewonnene Vitalität möglichst lange zu erhalten.
Um den Erfolg des Heilfastens zusätzlich zu intensivieren, ist es ratsam, die Kur während des abnehmenden Mondes durchzuführen. Dieser Einfluss begünstigt den Abbau und das Ausscheiden der Giftstoffe.

In der Hoffnung, Ihren Mut und die Lust zum freudigen Fasten geweckt zu haben, wünschen wir Ihnen einen recht guten Kurerfolg. Eines ist sicher: Wer die wunderbare Wirkung des Fastens erst einmal richtig erkannt hat, freut sich meist schon auf die nächste Fastenperiode. Mit Neuner’s kann das Fasten zum Vergnügen werden!