Weißdorn

Der Weißdorn ist in Europa erst seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Heilpflanze bekannt. Vorher wurde er vor allem wegen seiner Schönheit geschätzt. So verwendeten ihn die Germanen als Heckenstrauch aber auch schon als Schutzkraut zum Schutz vor Verhexung und Krankheit. Die Chinesen wendeten ihn schon viel früher in der Heilkunde an und erzielten damit große Erfolge bei verschiedensten Herzleiden.

 

Vor allem durch die enthaltenen Wirkstoffe Flavonoide und Procyanide wird eine Weitung der Blutgefäße erreicht und der Herzmuskel besser durchblutet. So wird das Herz gekräftigt, die Schlagfrequenz kann verringert werden, der Blutdruck wird gesenkt und leichte Herzrhythmusstörungen finden ein Ende. Oft und erfolgreich wird Weißdorn auch bei älteren Menschen angewendet um einer beginnenden Herzschwäche entgegen zu wirken. Der große Vorteil dieser natürlichen Behandlungsmethode gegenüber synthetischen Präparaten ist der, dass zwar die Wirkung langsamer einsetzt, aber weit verträglicher für den Gesamtorganismus ist und auch nach Absetzen der Therapie noch weiter wirkt. Heiße Teeaufgüsse von Teemischungen die Weißdorn enthalten wirken also kreislaufregulierend, herzkräftigend und blutdrucksenkend – und das ganz natürlich.