Rosmarin

Die Heimat des Rosmarin sind die Mittelmeerländer. Dort wurde er von den Ägyptern, Griechen und Römern verehrt. Er sollte vor Geistern und Krankheit schützen und war, wahrscheinlich nicht zuletzt wegen seines wundervollen Duftes, das Symbol Liebender. Er wird seit dem Altertum als Heilpflanze verwendet und man schätzte seine verdauungsfördernden Eigenschaften. Schon an seinem starken Geruch erkennt man, dass der Hauptinhaltsstoff ätherisches Öl ist.

 

Die Blätter des Rosmarin wirken krampflösend und verdauungsfördernd, was unter anderem seine Verwendung als Küchengewürz erklärt. Sie regen den Kreislauf an und wirken gleichzeitig ausgleichend auf das Nervensystem. So wird Rosmarin bei Kreislaufbeschwerden, vor allem bei niedrigem Blutdruck, sowie bei Durchblutungsstörungen angewendet. Auch in Fällen von rheumatischen Erkrankungen und Gicht ist er zu empfehlen. Teemischungen mit Rosmarin haben nicht nur einen angenehm würzigen Geschmack, sondern beleben auch Körper und Geist. Sozusagen doppelt bekommt der Körper Kraft: zum einen durch den ausgleichenden, nervenberuhigenden Einfluss des ätherischen Öls und zum anderen durch den anregenden Geschmack.