Ringelblume

Die Ringelblume ist eine Verwandte des, wahrscheinlich jedem bekannten, Gänseblümchens. Verwendet als Heilkraut, Farbstoff und Gewürz, war sie bereits in der Antike allen Kulturen bekannt und wird seit dem hohen Mittelalter auch in ganz Europa geschätzt. Sie gehört der Familie der Korbblütler an und wächst in den gemäßigten Zonen Europas. Oft sieht man sie aufgrund ihrer schönen Farbe als Zierpflanze in Gärten, doch ist ihre Bedeutung als Arzneipflanze deshalb nicht zu unterschätzen.

 

Das enthaltene ätherische Öl sowie Bitterstoffe, Flavonoide und Schleime bringen eine Vielzahl von Wirkungen in die Pflanze. So ist sie innerlich eingenommen positiv gegen Magen- und Darmentzündungen, Verstopfung und zur Linderung von Menstruationsbeschwerden. Ihre heilende Wirkung, die sie vor allem äußerlich bei Wunden und Prellungen zeigt, wirkt sich auch ausgleichend auf den Organismus aus. Wenn sie innerlich einwirkt, so wird ihr nachgesagt, sie verjünge die Zellen. In Teemischungen finden sich die getrockneten Blüten der Ringelblume, die dann ihre Kräfte im heißen Wasser freisetzen. Umschläge mit in den Tee getränkten Tüchern wirken sich positiv aus bei Venenerkrankungen sowie auch Hautentzündungen.