Petersilie

Sie wurde bereits in der Glanzzeit der Römer in der Küche als Gewürz verwendet. Nicht nur dort, sondern auch von den alten Griechen wurde sie als Symbol von Fröhlichkeit und des Sieges verwendet um zum Beispiel die Köpfe der Gewinner von Wettkämpfen zu schmücken. Der Grund ihrer großen Bedeutung als Heilkraut ist ihre ausgesprochene funktionsfördernde Wirkung auf die Harnorgane. Das enthaltene ätherische Öl, welches es in erster Linie Apiol ist, Flavone sowie Schleime bewirken eine gesteigerte Harnbildung und somit vermehrte Arbeitsleistung der Niere und ein Zusammenziehen der Gebärmutter.

Als Heilmittel werden die Wurzeln der Petersilie, sowie ihre Früchte und auch das Kraut verwendet. Durch die stark harntreibende Wirkung ist sie positiv bei Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung und Behandlung von Nierensand und Nierensteinen. Auch in Kräutertees, die den Körper entgiften und entschlacken, sind Petersilienwurzeln und Früchte nur von Vorteil. Durch die vermehrte Harnausscheidung werden abgelagerte Giftstoffe ausgeschieden und der Anlagerung neuer Schlackenstoffe wird entgegengewirkt, was bei Stoffwechselstörungen von großer Wichtigkeit ist. Die Petersilie wirkt auch Appetit- und Verdauungsanregend. Dadurch bringt sie unter anderem bei Blähungen und Menstruationsbeschwerden eine deutliche Besserung.