Löwenzahn

In den arabischen Ländern wurde Löwenzahn bereits im 11. Jahrhundert als Heilpflanze anerkannt und angewendet. Bei uns ist diese Pflanze allgemein nicht so beliebt. Von Hobbygärtnern verflucht wird er fälschlicherweise sehr oft „Unkraut“ genannt. Dabei hat dieses Heilkraut schon so manchen Kranken von seinen Leiden befreit. Durch die Verwendung der Blätter in Salaten wissen einige, dass diese durch ihren starken bitteren Geschmack gekennzeichnet sind. Dieser entsteht durch den Hauptinhaltsstoff: die Bitterstoffe.

 

Diese Bitterstoffe wirken gallentreibend, harntreibend und sind außerdem appetitanregend. Es werden Löwenzahnwurzeln, -blätter und das Kraut zum Herstellen von Arzneitees verwendet. Diese werden dann angewendet bei Gallen- und Lebererkrankungen. Vor allem zur Genesung einer erkrankten Leber kann der Löwenzahn eine Menge beitragen. Durch die harntreibende Wirkung ist er auch im Zuge einer Entschlackung des Körpers nützlich und fördert die Reinigung über die Nieren. Durch diese Eigenschaft werden die Bestandteile des Löwenzahn auch in der Rheuma- und Gichttherapie eingesetzt. Wegen der appetitanregenden Wirkung, die durch einen besseren Fluss der Verdauungssäfte herbeigerufen wird, kommt auch der Stoffwechsel in Schwung und wird angeregt.