Goldrute

Sie gehört zu der Familie der Korbblütler und blüht im Spätsommer bis Oktober. Durch ihre kräftig gelbe Farbe erkennt man sie bereits von weitem. Für diese Gelbfärbung sind die enthaltenen Flavonoide verantwortlich. Zusammen mit Gerbstoffen, Saponinen, Bitterstoffen und ätherischem Öl bilden sie die Hauptinhaltsstoffe der Goldrute.

 

Angewendet wird das Kraut der Goldrute bei Blasenleiden wie Entzündungen, Blasenschwäche und Reizblase. Auch bei Verkühlungen der Blase findet ein Kräutertee, der Goldrutenkraut enthält, gerne Anwendung. Begründet wird die positive Wirkung auf die Harnorgane durch die stark harntreibende Wirkung der Goldrute. Bei kleineren Harnsteinen, Nierensand und bakteriellen oder entzündlichen Erkrankungen der Harnwege wirkt die Goldrute heilend und natürlich auch hervorragend in der Vorbeugung. Nicht getrunken werden darf ein Tee mit Goldrutenkraut von Menschen, die unter Ödemen zu leiden haben. Dafür ist sie umso wirkungsvoller in Kurtees, die den Stoffwechsel ankurbeln und die Ausscheidung von Giftstoffen aus dem Körper bewirken. Eben die harntreibende Eigenschaft der Goldrute sorgt dafür, dass mehr Wasser aus dem Körper ausgeschieden wird und damit die darin gelösten Schlackenstoffe aus dem Organismus transportiert werden.