Anis

Anis stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und wird seit 4000 Jahren als Heilpflanze angebaut. Bereits in Texten der Pharaonen werden die, auch zum Würzen gern verwendeten, Anissamen als hilfreiches Mittel gegen Verdauungsbeschwerden beschrieben. Das im Anis enthaltene ätherische Öl Anethol wirkt krampflösend und findet Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden wie Krämpfen, Völlegefühl und Blähungen. Neben diesen krampflösenden Eigenschaften haben die getrockneten Anisfrüchte eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Ebenso fördert Anis die Bronchialsekretion und ist daher hilfreich bei Katarrhen der Atemwege, Bronchitis oder Rachenentzündung. Auch werden die leicht süßlich schmeckenden Samen bei Menstruationsbeschwerden und Leberkrankheiten angewendet um Linderung zu verschaffen.

 

Es gibt mehrere Formen der Anwendung von Anis. Die Anissamen werden entweder alleine oder noch besser in einer Teemischung aufgegossen und als Tee getrunken oder vor allem bei Atemwegsproblemen inhaliert. Durch die gute Auswirkung des Anis auf die Verdauung wird er auch sehr gerne zum Brot backen verwendet.